Millionenstrafe für 888 Holdings PLC

Die 888 Holdings PLC, auch als 888.com bekannt, ist ein Unternehmen, das zahlreiche Online-Casino-Marken, wie 888casino, 888poker oder williamhill.com betreibt. Der Casinobetreiber wurde erst kürzlich von der britischen Aufsichtsbehörde für Glücksspiel (Gambling Commission) abgemahnt und zu einer Strafe in der Höhe von £ 9,4 Millionen (€ 11.3 Millionen) verurteilt.

Verstöße gegen das Geldwäschegesetz

Wie die britische Aufsichtsbehörde für Glücksspiel am 1. März 2022 berichtet hatte, wurde 888 hart abgestraft. Denn die 888 Holdings hat grob gegen die rechtlichen Vorgaben, die das Geldwäschegesetz betreffen, verstoßen. Um im Online-Casino spielen zu dürfen, sollte eigentlich ein Check durchgeführt werden, um zu sehen, woher die finanziellen Mittel der registrierten SpielerInnen stammen. Dafür gibt es eine vorgegebene Frist von 10 Tagen, in denen der Herkunftsnachweis des Geldes erbracht werden muss. Doch 888 hat unter anderem SpielerInnen, ohne jeglichen Backgroundcheck der jeweiligen finanziellen Situation, £ 40.000 (€ 48.000) setzen lassen. Zudem hat es auch mündliche Versicherungen der KundInnen als Bestätigung für die Herkunft ihrer Finanzen akzeptiert, obwohl dies eigentlich mit Dokumenten belegt werden müsste. Richtlinien, für erforderliche Dokumente, hat das Unternehmen erst gar nicht erstellt und dadurch vielen SpielerInnen geschadet. So konnte ein Spieler in nur 5 Monaten £ 65.835 (€ 79.150) verspielen, ohne dass die Herkunft seiner finanziellen Mittel in irgendeiner Form geprüft wurde. Ein anderer Spieler wurde erst 3 Wochen nach der eigentlich 10-tägigen Frist darum gebeten, die Herkunft seines Geldes zu belegen – in dieser Zeit hatte er aber jedoch schon £ 15.000 (€ 18.033) verspielt!

Um Geldwäsche zu unterbinden und dafür zu sorgen, dass das Geld, dass SpielerInnen gewinnen können, frei von kriminellen Machenschaften ist, ist es zwingend notwendig KundInnen einem finanziellen Backgroundcheck zu unterziehen.

Verstöße gegen den Spieler*Innenschutz

Doch nicht nur gegen das Geldwäschegesetz wurde verstoßen, die Online-Casinos von 888 haben auch im Bereich des Spielerschutzes versagt. Einem Spieler, der beim staatlichen Gesundheitsdienst für ein monatliches Gehalt von £ 1.400 (€ 1.683) angestellt war – eine Tatsache, die 888 bekannt war – wurde ein monatliches Einzahlungslimit von ganzen £ 1.300 (€1.563) eingerichtet. Ein derartiges Limit bei dieser Höhe des Gehalts kann schnell existenzgefährdend ausfallen. Überhaupt hat der Online-Casino-Anbieter keine Schritte unternommen, um Restriktionen bei gefährdeten SpielerInnen zu setzen. So konnten Konsument*Innen ohne Einschränkungen hohe Summen setzen, obwohl eine Überprüfung vorgesehen wäre. Ein weiterer Besucher des 888casino hatte zudem innerhalb von nur 6 Wochen eine Verlustsumme von £ 37.000 (€ 44.472) angehäuft, das Casino weigerte sich jedoch den Kontakt mit dem Unglückspilz zu erwidern. Weiters wurde auch abgestraft, dass Personen sich mehrere Accounts erstellen können, auch wenn einer aufgrund eines fragwürdigen Backgroundchecks bereits gesperrt wurde.

Wiederholungstäter

Die von der britischen Aufsichtsbehörde für Glücksspiel verhängte Strafe in der Höhe von £ 9,4 Millionen ist eine der höchsten Strafen, die es je gegeben hat. Zusätzlich zu dieser finanziellen Sanktion wird 888 nun auch einer unabhängigen und umfassenden Prüfung unterzogen, die sogar mit einem Lizenzentzug in Großbritannien enden könnte. Warum die Aufsichtsbehörde so streng urteilt? Erstens sollte der Spieler*Innenschutz in Online-Casinos an erster Stelle stehen. Denn Personen gehen in ihrer Freizeit einem Hobby nach und es sollte dafür gesorgt werden, dass dieses Hobby auch sicher und frei von kriminellen Machenschaften ist. Zum anderen ist es bereits das zweite Mal, dass die 888 Holdings PLC eine Strafe erhält. Bereits 2017 wurde der Glücksspiel-Anbieter durch die britische Aufsichtsbehörde abgestraft und musste eine Strafzahlung in der Höhe von £ 7.8 Millionen (€ 9.4 Millionen) leisten. Auch damals schon handelte es sich um Verfehlungen im Bereich des Spieler*Innenschutzes.

Du hast Verluste bei 888casino oder williamhill erlitten?

Das österreichische Glücksspielrecht sieht vor, dass nur die Casinos Austria AG (win2day) legal Glücksspiel anbieten darf. In Österreich ist der 888casino zwar aufrufbar, aber agiert ohne jegliche Lizenz. Das bedeutet, dass es sich um ein illegales Online-Casino handelt und Verluste zurückgefordert werden können.

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Diese Fragen bekommen wir häufig gestellt...

Was macht die 888 Holdings PLC?

Die 888 Holdings PLC ist ein Glücksspiel-Unternehmen, das Sportwetten und Online-Casinos anbietet. Es agiert in Österreich jedoch ohne Lizenz, daher können Verluste aus Online-Casinos durch fairesSpiel.at zurückgefordert werden.

Welche Online-Casinos gehören der 888 Gruppe an?

Das kürzlich erworbene williamhill und 888 gehören zu den Online-Casinos, die von der 888 Holdings PLC angeboten werden. Sie besitzen jedoch keine Glücksspiel-Lizenz für Österreich, daher können Verluste gemeinsam mit fairesSpiel.at zurückgefordert werden.

Ist 888.com legal?

Nein, da 888 keine gültige Lizenz besitzt, ist es illegal und erlittene Verluste durch fairesSpiel.at rückforderbar.

Ist williamhill legal?

Nein, auch williamhill gehört zu den konzessionslosen Online-Casinos, die in Österreich illegal agieren. Verluste sind dadurch jedoch gemeinsam mit fairesSpiel.at rückforderbar.

Wozu brauchen Online-Casinos eine Glücksspiel-Lizenz?

In Österreich ist Glücksspiel monopolisiert. Das bedeutet, dass nur die Casinos Austria AG (win2day) legal Glücksspiel im Internet anbieten darf. Andere Online-Casinos agieren illegal und Verluste können durch fairesSpiel.at zurückgefordert werden.

Warum wurde die 888 Gruppe zu einer Millionenstrafe verurteilt?

Da die 888 Gruppe gegen Auflagen des SpielerInnenschutzes und Geldwäschegesetz verstoßen hat, wurde es von der britischen Aufsichtsbehörde zu einer Millionenstrafe verurteilt.

Sind Verluste von 888 rückforderbar?

Ja, fairesSpiel.at ist darauf spezialisiert, Verluste aus illegalen Online-Casinos wie 888 zurückzufordern.

Sind Verluste von williamhill rückforderbar?

Ja, da williamhill ein konzessionsloses Online-Casino ist, können Verluste gemeinsam mit fairesSpiel.at zurückgefordert werden.

Kann fairesSpiel.at die Verluste von 888 oder williamhill zurückfordern?

Ja, fairesSpiel.at kann erlittene Verluste der konzessionslosen Online-Casinos zurückfordern.

Sind Verluste aus Sportwetten auch rückforderbar?

Nein, Sportwetten sind legal und Verluste daher leider nicht rückforderbar.

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