Bonusfalle im Online-Casino

In vorherigen Artikeln haben wir schon einen Blick auf die Funktion von Slotmachines, Pseudozufallsgeneratoren und der Problematik der fehlenden Konzessionen berichtet. Heute beschäftigen wir uns mit Boni, mit denen Online-Casinos häufig werben. Angepriesen werden zahlreiche Geld-Boni, Freispiele und hohe Gewinnsummen, um Spieler*Innen anzulocken. Was jedoch die wenigsten wissen, ist, dass Auszahlungen im Online-Casino – besonders nach Inanspruchnahme eines verlockenden Bonus – an gewisse Bedingungen geknüpft sind.

Nutzungsbedingungs-Chaos

Die wenigsten beschäftigen sich näher mit Allgemeinen Nutzungs- und Geschäftsbedingungen. Und Hand auf’s Herz: Wer hat noch nicht auf einer Website einfach auf das Häkchen am Ende der AGB geklickt, ohne sich auch nur eine Zeile durchgelesen zu haben. Doch gerade beim Spielen in einem illegalen Online-Casino, sollten die Bedingungen genau durchgelesen werden. Besonders wenn es um Boni geht – denn hier steckt der Teufel im Detail. Eine Bonussumme von €100,-, bei Einzahlung derselben Summe, klingt verlockend, doch an welche Bedingungen dieser Bonus eigentlich geknüpft ist, sehen wir uns jetzt genauer an.

Bonus-Wahnsinn

Boni stellen ein gutes Lockmittel dar, um möglichst viele Leute dazu zu bringen, ihr Geld im Online-Casino zu verprassen. Doch bevor einfach losgespielt wird, sollte ein genauer Blick in die Nutzungs- bzw. Geschäftsbedingungen geworfen werden. Häufig sind Boni an eine sogenannte Einzahlungsfrist des Eigenkapitals sowie eine Umschlagshäufigkeit gebunden. Die Umschlagshäufigkeit bedeutet, dass die Bonussumme x-fach eingesetzt werden muss, bevor das Recht auf eine Auszahlung besteht. Handelt es sich also um eine Bonussumme von €100,-, die an eine Umschlagshäufigkeit eines 10-fachen Einsatzes gebunden ist, muss mit diesem Bonus ein Gesamteinsatz von €1000,- erzielt werden. Weiters wird der Bonus auch gar nicht in allen Spielen in Online-Casinos akzeptiert – Slotmachines zählen meist komplett, Blackjack oder Roulette nur zu einem Teil. Bei manchen Casinos muss auch der Eigenbetrag der Umschlagshäufigkeit entsprechend eingesetzt werden, bevor Spieler*Innen zu ihrem Geld kommen. Kommt es zu einem vorzeitigen Ansuchen einer Auszahlung, bevor die Umschlagshäufigkeit erreicht wurde, verfällt der Anspruch auf den Bonus und damit erspielte Gewinne.

Konzessionsloses Spiel mit dem Bonus

In Österreich ist das Spielen in Online-Casinos, mit der Ausnahme der Casinos Austria AG (win2day), nicht erlaubt, da für das Anbieten von Glücksspiel eine gültige Lizenz benötigt wird. Anbieter wie Wunderino, Pokerstars oder Bwin besitzen demnach keine gültige Konzession, um ihre Dienste hierzulande überhaupt anbieten zu dürfen. Wir haben einen näheren Blick in die Nutzungsbedingungen des ebenfalls konzessionslosen Online-Glücksspielportals Mr. Green geworfen, um mehr über ANB-Fallen herauszufinden. Auch bei Mr. Green gibt es verschiedene Boni, die an spezielle Bedingungen gekoppelt sind. So kann ein Bonus nur eingelöst werden, wenn nach der Aktivierung dieses, die vorausgesetzte Eigensumme innerhalb einer gewissen Frist eingezahlt wird. In Österreich und Deutschland verfällt Bonusgeld nach 30 Tagen, wenn keine Einzahlung von Spieler*Innen erfolgt. Und wie bereits oben erwähnt, kann der Bonus nicht bei allen Spielen des Online-Casinos eingesetzt werden, um die Umschlagshäufigkeit zu erreichen. Gewinne durch Freispiele bzw. Bonus-Spins sind übrigens auf €100,- beschränkt - ärgerlich, wenn dann eigentlich ein größerer Gewinn aufgrund des Bonus erzielt, aber nur die festgelegte Summe ausgezahlt wird. Sollte eine vorzeitige Auszahlung der Gewinne beantragt werden, bevor die Umschlagshäufigkeit erreicht wurde, so verfällt jeglicher Anspruch auf den Bonus und damit in Verbindung stehenden Gewinne.

Datenschutz?

Wenn dies noch nicht abschreckend genug erscheint, so stimmen einen spätestens die den Datenschutz betreffende Abschnitte nachdenklich. Denn Mr. Green kann jederzeit sämtliche private Dokumente anfordern, um eine Auszahlung durchzuführen. Hier handelt es sich um eine beliebte Masche von Online-Casinos, um den Auszahlungsvorgang zu verlangsamen, oder fadenscheinige Gründe für eine Nicht-Auszahlung zu finden. Mr. Green schreibt in seinen Nutzungsbedingungen, dass von Spieler*Innen aktuelle Adressnachweise, Personaldokumente, Kontoauszüge oder aber auch Vorder- und Rückseite der Kreditkarte jederzeit angefordert werden können. Und ohne Vorlage dieser doch sehr privaten Dokumente, kommt es nicht zur Auszahlung eventueller Gewinne. Daten dürfen übrigens auch an dritte weitergegeben werden. Spieler*Innen können auch jederzeit, willkürlich und ohne Angaben, gesperrt und Auszahlungen verweigert werden. Das Online-Casino macht es sich also sehr einfach, Spieler*Innen das Geld aus der Tasche zu ziehen und gleichzeitig so viele Hürden wie möglich zu schaffen, um eine Gewinnausschüttung zu verzögern bzw. verhindern.

Gute Nachricht zum Schluss

Solltest du bei Mr. Green, oder einem anderen konzessionslosen Casino, gespielt und Verluste erlitten haben, kannst du diese gemeinsam mit FairesSpiel zurückholen. Bei FairesSpiel arbeiten wir mit Partner*Innen zusammen, die jahrelange juristische Erfahrung in diesem Bereich vorweisen können, um deine finanziellen Einbußen wieder zurück in deine Tasche zu befördern. Hier kannst du einen ersten Check durchführen lassen, ob wir deine Online-Casino-Verluste zurückfordern können. Solltest du noch weitere Fragen haben, dann ruf’ uns an unter: +43 1 4170541 oder schreib’ ein Mail an: info@fairesSpiel.at.

Diese Fragen wurden uns häufig gestellt...

Dürfen Online-Casinos in Österreich Glücksspiel anbieten?

Online-Casinos, mit der Ausnahme der Casinos Austria AG, dürfen in Österreich kein Glücksspiel anbieten, da sie keine gültige Konzession hierzulande besitzen. Verluste sind somit durch fairesSpiel rückforderbar!

Was ist eine Konzession?

Als Konzession wird die Lizenz bezeichnet, die Online-Casinos für das Anbieten von Glücksspiel benötigen. Ohne gültige Konzession kommt kein gültiger Vertrag zwischen Spieler*Innen und dem Casino zustande und sämtliche Verluste (mit der Ausnahme von Sportwetten) können mithilfe von FairesSpiel zurückgefordert werden.

Was ist ein Spielbonus im Online-Casino?

Online-Casinos werben oft mit Bonus-Geldsummen oder freien Spins, die jedoch an strikte Vorgaben geknüpft sind. Verluste in konzessionslosen Online-Casinos sind jedoch nicht rechtens und können gemeinsam mit FairesSpiel und ihren Partner*Innen zurückgefordert werden.

Wie funktioniert ein Spielbonus im Online-Casino?

Ein Spielbonus im Online-Casino muss zu den jeweiligen Konditionen eingesetzt werden. Meist muss der Bonusbetrag x-fach gesetzt werden, um einen Gewinn ausbezahlt zu bekommen. Die genauen Details lassen sich in den AGB und ANB finden. Besitzt das Online-Casino jedoch keine gültige Lizenz, sind erlittene Verluste durch FairesSpiel rückforderbar.

Soll ich die Allgemeinen Nutzungs- und Geschäftsbedingungen von Online-Casinos durchlesen?

Ja, Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen sind immer durchzulesen. Bei Online-Glücksspiel-Portalen, die keine gültige Lizenz besitzen, können Verluste jedoch mit FairesSpiel zurückgeholt werden.

Was ist wenn ich im Online-Casino eine Gewinnauszahlung anfordere, bevor ich meinen Spielbonus aufgebraucht habe?

Wird eine Gewinnauszahlung angefordert, bevor der Bonus den Konditionen entsprechend verwendet wurde, verfällt der gesamte Anspruch auf diesen und die damit verbundenen Gewinne. Die meisten Online-Casinos verfügen jedoch über keine gültige Glücksspiel-Lizenz und Verluste sind somit rückforderbar durch FairesSpiel.

Was ist die Umschlagshäufigkeit im Online-Casino?

Die Umschlagshäufigkeit gibt an, wie oft eine Bonussumme gesetzt werden muss, bis ein Anspruch auf einen Gewinn besteht. Verluste in Online-Casinos lassen sich durch FairesSpiel zurückholen.

Dürfen Online-Casinos meine Daten an Dritte weitergeben?

Ja, es empfiehlt sich einen Blick in die jeweiligen Nutzungsbedingungen der Online-Casinos zu werfen, um herauszufinden, ob und mit wem Daten geteilt werden.

Darf ein Online-Casino meine persönlichen Daten anfordern?

Ja, laut Nutzungsbedingungen haben Online-Casinos das Recht deine Daten anzufordern, um deine Identität zu bestätigen oder Geldwäsche auszuschließen. Oftmals wird dies jedoch auch als Taktik benutzt, um Gewinnauszahlungen zu vermeiden oder in die Länge zu ziehen. FairesSpiel steht dir zur Seite, deine finanziellen Verluste zurückzufordern.

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